scoop think tank

Award Fotobuchtage 2010

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on Februar 8, 2010

Deichtorhallen Ab dem 01.11.2009 ist die Einreichung von Fotobuch-Dummies für den getPublished Award 2010 und die Anmeldung zu Dummy-Sichtungen bei den FOTOBUCHTAGEN 2010 möglich. Fotokünstler können sich mit ihrem Fotobuch-Dummy bewerben. Eine Jury wählt vor Festivalbeginn die 10 besten Dummies unter allen Einsendungen aus. Während der Dauer der FOTOBUCHTAGE 2010 werden diese in einer Ausstellung präsentiert. Nicht Experten oder Verleger entscheiden, sondern das Publikum darf seinen Favoriten wählen.

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Produktion Making Clouds oder Vom Fehlen der Schwere

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on Februar 8, 2010

Dock Berlin e.V. Das Wanderkino „Making Clouds oder Vom Fehlen der Schwere“ ist eine Mischung aus Film, Performance und Vortrag. Es verbindet zeitgenoessische Kunst mit durchaus surrealen Formen der Wissenschaft wie etwa Nanotechnologie, Fluiddynamikforschung oder auch Meteorologie. Als zentrale Metapher der gefilmten und realen Abläufe dient dabei die Theorie der Wolkenbildung. Das Publikum erlebt die Realität im Film und den Trick in der Wirklichkeit.

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Ausstellung Wolken-Kern-Scanner – Im Troposphaeren-Labor

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on Februar 8, 2010

Dock Berlin e.V. Das Im Troposphären-Labor gewährt Einblicke in Wolkenkerne und andere erdferne Materie. Die Installation erzählt von der Entstehung von Wolken und zeigt Zustände und Mischformen der Kunst und Wissenschaft beim Fehlen der Schwere. Das „Labor“ ist das gravimetrische Dokument des Experimentes “Wolken-Kern-Scanner“, einem Kunstprojekt von Agnes Meyer-Brandis, das in temporärer Schwerelosigkeit an Bord eines Forschungsflugzeuges des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt stattfand. Es zeigt eine zwischen geordneten und entfesselten Zuständen changierende Welt – künstlerische Forschung auf der Suche nach dem Realitätsgrad von Konstruktionen der uns umgebenen Materie.

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Art is Bla Bla Book Release

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on Dezember 11, 2009

Moriginal Grafik Design Art is Bla Bla – Ist Kunst Kommunikation? In seiner fotografischen Dokumentation von gesprühten Sprüchen an Hamburger und Berliner Wänden liefert Moritz Kaltheuner mehr als nur eine reine Bestandsaufnahme aktueller amüsanter Slogans. Vielmehr führt er mitten hinein in eine Welt ungeahnter typografischer Kuriositäten, die von humorvollen, skurrilen oder auch mal völlig schwachsinnigen und orthographisch bedenklichen Aussagen bis hin zu extrem politisch motivierten Parolen reichen. Doch egal welche Botschaft hier in den öffentlichen Raum gestellt wird: Kaltheuner zeigt, wie die Straße zum öffentlichen Kommunikationsmedium wird, bei dem jeder – ungeachtet von Herkunft, Bildung, Motivation und Persönlichkeit – ungehindert das Wort ergreifen kann. Und: In dem jeder die Möglichkeit erhält, zu antworten, Stellung zu beziehen und seine Meinung kund zu tun. In Art is Bla Bla wandelt sich die städtische Geographie – die sonst monopolisiert ist durch Zeichen, Signale und ständigen Kaufanregungen seitens Medien, Werbung und Politik – plötzlich in einen Raum, in dem jeder ganz informell an der öffentlichen Debatte teilhaben kann und darf und in dem ein reger Austausch über unautorisierte Inschriften stattfinden kann. Moritz Kaltheuner zeigt eine visuelle Form des Dialogs im öffentlichen Raum, zeigt Kunst als Kommunikation. Assist bei der Redaktion und Realisierung: Olaf Bargheer (scoop think tank).

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DARE Magazin am Start beim Hamburger Magazinmarathon

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on November 19, 2009

DARE Magazin Eigentlich wirklich ärgerlich, dass es in der Medienstadt Hamburg bisher noch keinen anständigen Kiosk für anständige Magazine gab. Aber das wird sich nun ändern: Am 19.11.2009 eröffnet in der Königstraße 16 in Altona der erste Showroom und Mediensalon für Magazinkultur. “blatt” präsentiert über Hunderte internationale Magazine und Fanzines aus den Bereichen Kunst, Design, Fashion, Architektur, Urbanismus, Fotografie, Illustration, Aktivismus, Comic und Musik. Vernissage am Donnerstag 19.11.2009 um 19 Uhr mit dem ersten Hamburger Magazinmarathon. Mit den Herausgebern der Magazine: Dare, Gudberg, Hoffnung, Nicht Jetzt, Kultur & Gespenster, SpaceMag, Spring, Supra.

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DARE Magazin Release und Gruppenausstellung „Ikonen“

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on Oktober 9, 2009

DARE Magazin Ausstellungseröffnung am Freitag 09.10.2009 um 19 Uhr. Ausstellung vom 10.10.2009 bis 24.10.2009, Dienstag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, Samstag 14 bis 16 Uhr. Magazin Release Party am Samstag 24.10.2009 ab 21 Uhr mit Dj Sets von Tobias Schmid, Stanley Ipkiss, Marino Berardi (Room with a view). Gruppenausstellung mit Arbeiten von: Wade Guyton, Joyce Pensato, Chicks on Speed, Max Frisinger, Cordula Ditz, Dumitru Gorzo, Johannes Paul Spengler, Michael Conrads, Nele Budelmann, Thomas Winkler.

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subvision Festival Online Redaktion

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on August 27, 2009

Am Mittag des Festivaleröffnungstages fand sich eine fünfköpfige Online-Redaktion im subvision Pressecontainer ein: Olaf Bargheer fährt seit anderthalb Jahren die Kommunikationsstrategie für subvision. Wer seine Texte für das DARE Magazin kennt, weiss aber um seine redaktionelle Unbestechlichkeit. Damit die Grenzen zwischen PR und Journalismus dennoch nicht verschwimmen, widmet Olaf sich bei subvision vornehmlich den “weichen Themen”: kleine Geschichten und Gossip aus dem organisatorischen Umfeld des Festivalbetriebes. Ele Jansen ist Projektmanagerin und online-Redakteurin aus Leipzig und lebt die verschiedenen Cluster der Creative Industries. Wir sind froh über ihren Blick von außen, der die kunstspezifischen Inhalte ihrer Reports in größere Zusammenhänge zu setzen verspricht. Jennifer Smailes, Christina Ruppert und Sabrina Schmid sind als Crewmitglieder drei Wochen lang durchgehend am Strandkai vor Ort. Diskussionsrunden, Panels und Präsentationen von Künstlerinitiativen ohne die Anwesenheit von einer der dreien sind daher nicht zu erwarten.

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subvision Festival Gestaltungskonzept

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on August 4, 2009

Beitrag von Prof. Ingo Offermanns (HFBK) für den Kurzführer des subvision Festivals: “Gestaltungskonzepte” oder “Kommunikationsstrategien” suggerieren Überblick und Kontrolle. Diesen Begriffen haftet aber auch immer der Beigeschmack des Zwanghaften und Konventionellen an. “Eine Strategie ist ein längerfristig ausgerichtetes planvolles Anstreben einer vorteilhaften Lage oder eines Ziels”, ist bei Wikipedia nachzulesen. Ist also die Aufgabe des Gestalters, Kommunikation so zu konzipieren, dass für jemanden oder etwas eine vorteilhafte Lage entsteht? Wahrscheinlich würden bei dieser Frage Unternehmer vornehm nicken, aber funktioniert das bei künstlerischen Äußerungen genauso?

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subvision Festival Kommunikationsstrategie

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on August 4, 2009

New Media vs. High Art. Beitrag von Olaf Bargheer (scoop think tank) für den Kurzführer des Festivals: Für eine Kommunikationsagentur gibt es wenig undankbarere Aufgaben als die Öffentlichkeitsarbeit für ein Festival, das zum ersten Mal stattfindet. Man kann nirgends anknüpfen. Weder an bestehende Strukturen, noch an ein irgendwie geartetes Vorwissen der Menschen, die ich erreichen und für die Sache interessieren will.

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subvision Festival Trailer

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on August 1, 2009

Drei Teams von Filmemachern und Grafikern haben Trailer für das subvision Festival produziert. Alex Hatchl setzte die Printgrafik aus dem Team von Prof. Ingo Offermanns in einen “Grafiktrailer” um. Gonzalo Barahona und Propravda Zolot studieren Film in der HFBK-Klasse von Prof. Udo Engels. Matthias Persch vom Design Büro Persch holte sich Christian Rudolph, Frank Frame und das Gestaltungsbüro Kindermann + Kleinert an die Seite, um einen “Architekturtrailer” zu entwickeln. Olaf Bargheer (scoop think tank) sprach für subvision mit den Filmemachern über ihre sehr unterschiedlichen Entwürfe.

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subvision Festival Postkarten Edition

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on Juni 18, 2009

Begriffe wie Aneignung, Brüchigkeit, Störung, Behauptung, Intervention und Unvorhersehbarkeit bilden Eckpunkte der gestalterischen Herangehensweise. Ausgehend vom diskursiven Charakter des Festivals und seiner Entstehung haben wir Versatzstücke dieser Kommunikation verwendet, um die Inhalte des Festivals zu übersetzen. Die grafische Konfrontation und Überlagerung der Aktionen und Äußerungen von Festivalmachern, -teilnehmern und -kritikern funktionieren wie Momentaufnahmen. Die Gestaltung soll nicht kommentieren oder synthetisieren, sondern sammeln und beleuchten. Das bedeutet natürlich auch, dass die grafische Sprache sich im Prozess entwickeln kann, dass grafische Produkte entstehen, die ausscheren.

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Baltic Raw Katalog Release

Posted in scoop news by Olaf Bargheer on Juni 5, 2009

Hamburger Botschaft BALTIC RAW ist ein Zusammenschluss und eine operative Organisationsform von bildenden Künstlern, Dramaturgen, Kunstwissenschaftlern und Architekten. Das Projekt und der prozesshafte Charakter einander aufbauender Phasen und Phänotypen wird anschaulich in einzelnen Kapiteln dargestellt. Der am 05.06.2009 erscheinende Katalog zeigt auf 160 Seiten Arbeiten eingeladener nationaler und internationaler Künstler und Kulturschaffender. Dokumentiert werden die künstlerischen Aktionen in den Jahren 2000 bis 2008.

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New Media vs. High Art

Posted in scoop portfolio by Olaf Bargheer on April 1, 2009

Dieser Text entstand als Beitrag für den Festivalreader des subvision Festivals für internationale Gegenwartskunst. Er umreißt und komprimiert den Ansatz des scoop think tank: In der Planung befindliche Kulturprojekte über einen verlängerten „Long Tail“ innerhalb digitaler Medien zu kommunizieren und zu diskutieren. Als Dienstleistung einer Kommunikationsagentur und als Prozess der kulturellen Wertschöpfung, der redaktionelle add-on-Module außerhalb der fokussierten künstlerischen Produktion entwickelt.

Für eine Kommunikationsagentur gibt es wenig undankbarere Aufgaben als die Öffentlichkeitsarbeit für ein Festival, das zum ersten Mal stattfindet. Man kann nirgends anknüpfen. Weder an bestehende Strukturen, noch an ein irgendwie geartetes Vorwissen der Menschen, die ich erreichen und für die Sache interessieren will.

Beim subvision Festival stößt man zudem auf ein inneres Spannungsfeld: die praktische Öffentlichkeitsarbeit changiert zwischen den Anforderungen des klassichen Kulturbetriebes (Museen, Stiftungen, Kulturbehörden) und den Mechanismen eines diffus zu definierenden “off” oder “underground”. In der Kommunikation wollten wir die genuinen Möglichkeiten und Verfahrensweisen beider Felder einsetzen. Die Marketingliteratur würde von unterschiedlichen “Zielgruppen” und der Einbindung von “Opinion Leadern” und “Multiplikatoren” sprechen. Im klassischen Kulturbetrieb hieße das: “Lobbyarbeit”. Innerhalb der Szene: “Credibility”. In diesem Spannungsfeld einen schlanken, authentischen Kurs zu setzen, sollte Leitmotiv und Prämisse für die Kommunikation eines Projektes wie subvision sein: so viel Seriösität und Klarheit wie nötig, so ungezwungen und suggestiv wie möglich.

Was heißt das: suggestiv die Aufmerksamkeit auf ein Kunstprojekt lenken? Kommunikation mit Guerilla- und below-the-line-Anteilen ist eher im Non-Profit-, Musik- und Club-Umfeld beheimatet, kaum bei staatlichen Museen oder Theatern. Man geht performativ vor, gibt kleine Einwürfe, manchmal ohne klaren Informationsgehalt, ohne direkte Werbewirkung, verzichtet bewusst auf Strategie, Kampagne und klare Steuerung. Die klassische Push Information von oben tritt in den Hintergrund. Antizipation, Austausch und prozessuale Themenentwicklung innerhalb einer Community führen zu einem Verständnis von Kommunikation, das sich mit Werbung, Marketing oder PR nicht beschreiben lässt. In der freien, partikularen Kunstszene ist eine starke Community ähnlich wichtig wie in der Musikszene. Aus einer Reihe naheliegender Gründe: ein Flyer kostet weniger als ein Großflächenplakat. Eine Facebook-Gruppe und ein adressenreicher Email-Verteiler wirken mitunter weitreichender als Ausstellungsankündigungen in der Presse. YouTube-Filme haben oft mehr Views als Feuilleton-Rezensionen. Der Umgang mit Blogs, Social Media Networks und viraler Kommunikation ist hier selbstverständlich.

Die Kommunikation des subvision Festivals wurde also bestimmt durch ein austariertes Verhältnis zwischen klassischen Push Kommunikationsmaterialien und einem durchaus nonchalant gehandhabten Umgang mit Neuen Medien und viralen Tools. Wir mussten gelassen genug sein, trial and error zu praktizieren, über Bande zu spielen, Steine in einen stillen See zu werfen und zu schauen, wie die Kreise sich ausbreiten. Was in einer Richtung als selbstverständlich empfunden wurde, wurde aus der anderen Richtung mitunter unverständlich aufgefasst. Die Flanken bleiben bei einem spannungsgeladenen Projekt wie subvision an vielen Seiten ungedeckt.

Eine Schleife zurück zum Anfang der Überlegungen: Welcher Kerngehalt des Festivals lässt sich für eine kommunikative Grundhaltung herausdestillieren? Die Bewerbung einer zukünftigen Veranstaltung ist ja zunächst nur eine Behauptung. Man hält kaum schlagkräftiges Rüstzeug in Händen. Innerhalb der Gewerke selber – und das ist geradezu ein Alleinstellungsmerkmal von subvision – findet sich ein Dreiklang aus künstlerische Inhalten, Kunstvermittlung, Kommunikation und grafischer Gestaltung. Den Kern für alle drei Bereiche bildet: die Kommunikation selber. Permanenter Austausch in Gesprächen prägt ein Festival, zu dem Künstler aus zwanzig Ländern zusammen kommen, die mit ähnlichen Strategien operieren und sich vor ähnliche Probleme gestellt sehen. Come together. Bildet Banden. Vermittelt einem breiten Publikum eure Anliegen. Permanenter Austausch prägt die Kommunikation in Blogs, Foren und Social Media Networks. Permanenter Austausch und kontrastive Collagierung von Bildmaterialien aus dem Umfeld des Festivals bildet das grafische Leitmotiv der Gestalter. Die prozessuale Entwicklung von Kommunikation – nicht bloß Information – findet sich in allen am Festival beteiligten Departments. Aus dem Nichts heraus ein spannendes und spannungsgeladenes Projekt entwickeln und innerhalb verschiedener Gewerke sukzessive umsetzen; das ist allerdings ein starkes Thema für eine Kommunikationsstrategie.

Entgegen feingliedriger aber statischer institutioneller Websites wurde bei subvision Wert auf den prozessualen Reportagecharakter eines Blogs gelegt. Die einzelnen Beiträge schichten sich zu einem Ganzen und spiegeln so transparent die Entwicklung der Festivalplanung. Künstlerinitiativen, Projektzwischenstände und Nebenschauplätze wurden nach und nach in kurzen Reportagen vorgestellt. Kommentarfunktionen, Verlinkungen und Bildmedien schaffen ein Geflecht aus Plattform und Satelliten. Weit über dreihundert recherchierte Websites von Künstlerinitiativen, Magazinen, Bild- und Filmdatenbanken, Foren und Social Media Networks verlinken sich um einen Gravitationskern aus Schlagwörtern wie “off-Kunst”, “Künstlerinitiativen”, “artist-run spaces”. Bookmarks und Suchbegriffe wurden so angelegt, dass, wer zukünftig online zum Thema Kunstinitiativen recherchiert, einen profunden Überblick bekommt. Dieses Vorhaben ist so gesehen das digitale Equivalent der Vermittlung auf dem Festival: Das Thema muss weitergetragen werden. Die Fragen weiter gestellt. Aus den Gesprächen heraus müssen Verbindlichkeiten entstehen. Verabredungen getroffen und Interessen formuliert werden.

Reportage, Dokumentation und Nachbearbeitung ist essentiell bei einem Projekt, das für einen Zeitraum von gerade einmal zwölf Tagen im Spätsommer angelegt ist: Die Landzunge in der Hamburger HafenCity wird im Oktober dieselbe sandige, vom Wind gestrichene Brachfläche sein, die sie im Juli war. Vom Festival wird bleiben: die Erinnerung der Dagewesenen, im besten Fall ein Mythos für diejenigen, die später davon erzählt bekommen; und eine breite digitale Spur im Netz.

Die Öffentlichkeitsarbeit hat unter solchen Vorraussetzungen eine gedoppelte Verpflichtung Künstlern, Projektverantwortlichen und Projektpartnern gegenüber: dafür zu sorgen, dass viele Menschen teilhaben in den zwölf Tagen; und dafür zu sorgen, dass eine Teilhabe und Information auch nach den zwölf Tagen möglich ist. Spannungserzeugung und Mobilisierung von Besuchern im Vorfeld des Festivals ist die eine Seite; Aufbereitung für die nachträgliche Dokumentation die andere.

Das subvision Festival ist einmalig gefördert und konzipiert. Eine Weiterführung der Initiative über 2009 hinaus ist entscheidend an den inhaltlichen Erfolg des Festivals gekoppelt; und an die erfolgreiche Vermittlung dieser Inhalte. Finanzierung von Kulturprojekten hängt davon ab, ob man die Dringlichkeit und Präsenz eines Projektes deutlich machen kann. Bilddatenbanken, Kataloge, Image-Filme und einige Seiten Google-Suchergebnisse bilden dahingehend ein gutes Polster oder, in der Tonalität der Lobbyarbeit, ein fundiertes “Portfolio”. Neuen digitalen Medien wird weitläufig vorgeworfen, sie wären flüchtig und hätten eine geringe Halbwertzeit. Die subvision Kommunikation empfiehlt: Gekonnt auf temporäre Kulturprojekte angewendet, ist das Web 2.0 in der Lage, nahezu kostenneutral Nachhaltigkeit zu schaffen.

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Referenzen

Posted in scoop referenzen by Olaf Bargheer on April 1, 2009

Projekt Dare Magazin
Auftraggeber Dare Magazin
Auftrag Redaktion / Strategische Beratung
Zeitraum seit Februar 2008
Kontakt http://www.daremag.de

Projekt Dare Magazin Releases
Auftraggeber Dare Magazin
Auftrag Formatkonzeption / Markenentwicklung
Zeitraum seit Mai 2008
Kontakt http://www.daremag.de

Projekt scoop salon
Veranstalter scoop think tank
Auftrag Formatkonzeption
Zeitraum seit Juni 2007
Kontakt http://www.scoopthinktank.de

Projekt SunExpress Reisetipps
Auftraggeber SunExpress GmbH
Auftrag Websiteredaktion / Online Marketing
Zeitraum seit November 2009
Kontakt http://www.sunexpress.com

Projekt illy issimo Photo Award (Pitch)
Auftraggeber eventlabs GmbH
Auftrag Konzeption / Formatentwicklung
Zeitraum Oktober 2008 – Dezember 2008
Kontakt http://www.eventlabs.de

Projekt Clevergy
Auftraggeber Clevergy GmbH / This Gun Is For Hire GmbH & Co KG
Auftrag Konzeption Social Media Marketing Strategie / Online PR
Zeitraum April 2008 – Oktober 2008
Kontakt http://www.clevergy.de / http://www.thisgunisforhire.com

Projekt subvision Festival für internationale Gegenwartskunst
Auftraggeber Hochschule für bildende Künste Hamburg / Deichtorhallen / Hamburger Kunsthalle
Auftrag Kommunikation / Marketing / Redaktion / Formatentwicklung Sparte Rahmenprogramm
Zeitraum Februar 2008 – Oktober 2009
Kontakt http://www.subvision-hamburg.de

Projekt Stile der Stadt Videopanel
Auftraggeber Stile der Stadt
Auftrag Kommunikation / Pressearbeit
Zeitraum Januar 2008
Kontakt http://www.stile-der-stadt.de

Projekt Wir Sind Woanders 2 Internationales Kunstfestival
Auftraggeber Wir Sind Woanders / Kulturbehörde Hamburg
Auftrag Kommunikation / Pressearbeit / Marketing / Redaktion
Zeitraum August 2007 – November 2007
Kontakt http://www.wirsindwoanders.de

Projekt Filmfest Hamburg 2007
Auftraggeber Filmfest Hamburg
Auftrag Festivalorganisation
Zeitraum August 2007 – Oktober 2007
Kontakt http://www.filmfesthamburg.de

Projekt Kampnagel Spielzeit 2007 / 2008 (Pitch)
Auftraggeber Kampnagel / DMDA Motion Design Agentur
Auftrag Konzeption Kommunikationsstrategie
Zeitraum April 2007
Kontakt http://www.kampnagel.de / http://www.dmda.tv

Projekt White Trash Contemporary
Auftraggeber Galerie White Trash Contemporary
Auftrag Ausstellungsplanung / Kommunikation
Zeitraum Februar 2007 – Juni 2007
Kontakt http://www.whitetrashcontemporary.com

Projekt Velotaxi
Auftraggeber Velotaxi GmbH Berlin
Auftrag Unternehmenskommunikation
Zeitraum Februar 2006 – Dezember 2006
Kontakt http://www.velotaxi.de

Projekt Tesla Medienkunstlabor
Auftraggeber Tesla e.V. Berlin
Auftrag Marketing / Media / Programmheftredaktion
Zeitraum November 2005 – Januar 2007
Kontakt http://www.tesla-berlin.de

Projekt sonarc Produktion
Auftraggeber Tesla e.V. Berlin / Jan-Peter Sonntag
Auftrag Produktionsleitung / Kommunikation
Zeitraum Oktober 2005 – Dezember 2005
Kontakt http://www.sonarc-ion.de

Projekt Zermatt Festival
Auftraggeber Stiftung Zermatt Festival
Auftrag Festivalorganisation / Marketing
Zeitraum August 2005 – Oktober 2005
Kontakt http://www.zermattfestival.net

Projekt Forum Neues Musiktheater
Auftraggeber Staatsoper Stuttgart
Auftrag Websiteredaktion / Programmheftredaktion
Zeitraum März 2005 – August 2005
Kontakt http://www.fnm.de / http://www.staatstheater.stuttgart.de

Projekt Kurt Weill Fest 2005 / 2006
Auftraggeber Kurt Weill Gesellschaft Dessau
Auftrag Festivalorganisation
Zeitraum Februar 2005 / Februar 2006
Kontakt http://www.kurt-weill.de

Projekt Berliner Konferenz für Europäische Kulturpolitik
Auftraggeber Berliner Konferenz für Europäische Kulturpolitik
Auftrag Projektkoordination
Zeitraum August 2004 – Dezember 2004
Kontakt http://www.berlinerkonferenz.eu

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scoop salon format

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Mai 30, 2008

Ein scoop ist bekanntermassen eine Exklusivmeldung. Eine brandheisse Nachricht, die beim scoop zuerst bekannt wird. Ein Ergebnis klandestiner Recherche und gehaltvoller Tipps. Alle Berichte, die auf den scoop folgen, sind blosse Nacherzählung. Connaisseure setzen auf die Authentizität des scoop salon und berichten am nächsten Morgen denen, die es wieder nicht mitbekommen haben.

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scoop cinémathèque

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Mai 30, 2008

Die scoop cinémathèque zeigt im Anschluss an das Salon Gespräch zur Kunst unsere Favourites des Autorenkinos. Die Vorführungen sind eintrittfrei, nicht kommerziell und finden in privater Klub Atmosphäre statt. Die scoop Moderatoren geben cineastische Einführungen zum ausgewählten Film.

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scoop #5

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Mai 29, 2008

In seiner Video-Raum-Installation „Riverine“ zeigt der Berliner Medienkünstler Philipp Geist Videoaufnahmen, Stills und Satellitenbilder von internationalen Fließgewässern. Mit Unterwasser-Videokameras filmt Geist die unmittelbare und doch ferne Realität unter der Wasseroberfläche. Es entstehen Videoarbeiten, deren Ästhetik einerseits dokumentarisch, andererseits fremdartig, pixelig, abstrakt, unscharf, farbintensiv und teils monochrom wirken. Die Aufnahmen von urbanen Flüssen, kleinen Bächen und großen Strömen werden gleichberechtigt gegenübergestellt. Die Installation wurde in diesem Jahr mit grossem Erfolg in Berlin und Bukarest gezeigt. Wir sind froh, „Riverine“ nach Hamburg geholt zu haben.

Freitag /// 06.06.2008 /// 20 Uhr /// Elektrohaus /// (more…)

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scoop #4

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Mai 19, 2008

Das frische Dare Magazin ist aus der Druckerei. Eine breite Riege Hamburger und Berliner Kunstprotagonisten loten im Magazin das Phänomen des „Hype“ aus. Zur Release Party hat scoop ein exquisites Line up von Vertretern der analogen und elektronischen Musikgewerke ins Westwerk geladen. Dazu lesen vier Hamburger Autoren aus ihren aktuellen Hardcovern. Ein scoop Salon Special, charmante Abendmoderation und Überraschungs Acts lassen kaum eine Sparte gediegener Abendunterhaltung unbeachtet.

Samstag /// 24.05.2008 /// 18 Uhr /// Westwerk /// (more…)

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scoop #3

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Februar 21, 2008

scoop salon spezial am Vorabend der Bürgerschaftswahl mit Heinz Strunk, Spitzenkandidat der Partei, entsprechend heiklen kulturpolitischen Fragestellungen und einer politischen Brandrede des Bürgermeisterkandidaten, die kein Thema unerwähnt und kein Auge trocken lassen wird.

Donnerstag /// 21.02.2008 /// 19 Uhr /// Hamburger Botschaft /// (more…)

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scoop #2

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Januar 30, 2008

Als Gäste des zweiten scoop salons erwarten wir Filomeno Fusco (künstlerischer Leiter Arthur Boskamp Stiftung) und Dirck Möllmann (freier Kurator Hamburger Kunsthalle), die spannendes und inhaltsreiches über ihr am 25. Januar startendes Stile der Stadt Videopanel berichten werden. Die beiden haben dazu einen atemberaubend dimensionierten neuen Kunstraum auf St. Pauli aufgetan.

Mittwoch /// 30.01.2008 /// 19 Uhr /// Hamburger Botschaft (more…)

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scoop #1

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Dezember 16, 2007

Ein scoop ist bekanntermassen eine Exklusivmeldung. Eine brandheisse Nachricht, die beim scoop zuerst bekannt wird. Ein Ergebnis klandestiner Recherche und gehaltvoller Tipps. Alle Berichte, die auf den scoop folgen, sind blosse Nacherzählung. Der erste scoop salon hat unbedingten Open Source Charakter. Wir geben einen stimmungs- vollen aber kritischen Rückblick auf das Hamburger Kunstjahr 2007 und sammeln mit unseren Gesprächsgästen aus Kunst und Stadtentwicklung Themen, die 2008 Redebedarf entstehen lassen. Der Artist Generated Content der Pilot-Veranstaltung garantiert ein Minimum an Geschwafel und ein hohes Mass an Verbindlichkeit.

Sonntag /// 16.12.2007 /// 18 Uhr /// Hamburger Botschaft (more…)

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Gallery Talk Confidential

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Juli 4, 2007

Die Sommerpause wirft in der Hansestadt ihre Schatten voraus. An den Theaterhäusern brechen die Spielzeitferien an, der Kunst-Tross reist gen Süden, nach Kassel zur Dokumenta oder weiter zur Biennale nach Venedig. Bands und Autoren bereiten sich auf die Open-Air-Festivals vor. Vor der grossen Sommerhitze lädt die Hamburger Botschaft zum Sommerempfang ‚Confidential‘. Ein Zusammentreffen aller Kulturschaffenden, Partner, Förderer und Familien. Wir möchten uns austauschen über die Erfahrungen der vergangenen Monate, über die Pläne für den Herbst und die Möglichkeiten, Spartengrenzen überbrückend zusammen zu wirken. Das alles in der gewohnt gelassenen Club-Atmosphäre der Hamburger Botschaft. An den Plattentellern Constantin Groll und Heiko Jahnke.

Mittwoch /// 4. Juli 2007 /// 20 Uhr /// Hamburger Botschaft (more…)

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Gallery Talk Patterns

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Juni 13, 2007

Sieben Leipziger Künstler und Künstlergruppen stellen mit der Ausstellung ‚Wasser! Fort! Au! Schön! Nicht!‘ die Frage nach der Benennungskompetenz von Kunst und Sprache. Diese Frage reichen wir weiter. Zwei flankierende Salon Abende verwandeln die Ausstellung am 6. und 13. Juni 2007 in einen charmanten kleinen Think Tank zum Thema Assoziation. Gesprächsgäste aus Kunst und Creative Industries loten die Assoziationsräume von Kunst und Sprache aus.

Mittwoch /// 13. Juni 2007 /// 20 Uhr /// Hamburger Botschaft (more…)

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Gallery Talk Surface

Posted in scoop salon by Olaf Bargheer on Juni 6, 2007

Sieben Leipziger Künstler und Künstlergruppen stellen mit der Ausstellung ‚Wasser! Fort! Au! Schön! Nicht!‘ die Frage nach der Benennungskompetenz von Kunst und Sprache. Diese Frage reichen wir weiter. Zwei flankierende Salon Abende verwandeln die Ausstellung am 6. und 13. Juni 2007 in einen charmanten kleinen Think Tank zum Thema Assoziation. Gesprächsgäste aus Kunst und Creative Industries loten die Assoziationsräume von Kunst und Sprache aus.

Mittwoch /// 6. Juni 2007 /// 20 Uhr /// Hamburger Botschaft (more…)

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